warum Amerikaner stolz auf ihre Nation sind

Vieles wird in Europa erzählt wie Amerika denn sein soll.
Wer selbst einmal seinen Fuß auf den Boden Amerikas gesetzt hat versteht einiges besser!

Vorurteile wie kulturlos, ungebildet oder übergewichtig stimmen nur bedingt.
Sonst müsste jeder Deutsche und jeder Österreicher ja auch in Tracht unterwegs sein und ständig nur Mozart und Beethoven hören – oder?

Hatte Europa viele Jahrhunderte Zeit Kultur zu schaffen (Goethe, Schiller und Co), so brachte Amerika dies binnen gerade einmal 200 Jahre zuwege Literaturklassiker sondergleichen zu schaffen. Bücher wie „Onkel Toms Hütte“ oder „Der scharlachrote Buchstabe“ sind längst Weltliteratur geworden.

Gegründet 1776, besiedelt von Europäern (und anderen Völkern), schufteten und kämpften die Neuankömmlinge um ihre neue Heimat.

Wo in Europa massive Grenzen und vielfach alte Regeln bevormunden und damit ganze Nationen wirtschaftlich oft nahezu lahmlegen, darf sich Amerika selbst heute noch rühmen, den Weg vom Tellerwäscher bis zum Millionar zu bieten. Vielfach spielt gewiss auch Glück mit rein – ABER weitaus wichtiger ist die Einstellung der dort lebenden Menschen.
Amerika ist eine Kultur von Wettbewerben – gegeneinander und gegen andere. Jeder (unabhängig von Herkunft und Hautfarbe) erhält zumindest die Chance etwas aus sich zu machen. Das fehlt besonders in den alten Nationen sehr!

Großes Kino kommt zumeist aus Amerika. Egal wie stark andere Länder ihre eigene Kulturschaffenden unterstützen mögen, „gefährlich“ wird allenfalls der asiatische Raum, der erst ganz langsam in die Kinos und Fernseher der Nationen vordringen.
Filmklassiker wie „Terminator“, „Casablanca“ oder andere, Musiker wie „Michael Jackson“ oder „Frank Sinatra“ gehören einfach dazu.
Vielfach kopieren oftmals europäische Länder amerikanische Serienkonzepte. Es gibt nur ganz wenig, das „NICHT“ in Amerika erfunden wurde. Darunter fallen beispielsweise die Formate „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, „Big Brother“ oder die Serie „Dr. Who“. Und diese stammen aus Großbritannien! Wo ist der Rest von Europa????

Und wer meint, Amerikaner seien ungebildet, der darf gern einmal die Hauptstädte aller amerikanischen Bundesstaaten aufsagen. Welcher Europäer kann das? Nebenbei gesagt ist selbst das amerikanische Schulsystem dem europäischen durchaus ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Wer sich hier mokiert, der möge vorerst lieber einmal direkte Vergleiche anstellen. Gar so grandios ist das europäische System nämlich nicht. Man vergleiche einfach mal die PISA-Ergebnisse.

Amerika ist riesig, große, weite Flächen erlauben es aus der Enge Europas auszubrechen, durchzuatmen und endlich Platz zu haben. Wer die großen Entfernungen einschätzen möchte, der nehme sich einfach einen Globus und ein Zentimetermass. Amerika beinhaltet 7 Zeitzonen, ein großes Spektrum von Fauna und Flora und vor allem unterschiedlichste Küchen. Es gibt praktisch nichts, das es nicht gibt!
Das Wichtigste an Amerika ist jedoch etwas ganz anderes:
Amerikaner fühlen sich frei! Sie dürfen nach Glück streben. Es gibt nur wenige Regeln, die alles reglementieren und gute Ideen im Keim ersticken. Wer sein Glück versuchen will, kann auf die Schnauze fallen. Doch dann steht er/sie wieder auf und macht weiter. Er/sie hat aus dem Fehler gelernt und gibt erneut sein/ihr Bestes.
In Europa wird auf denjenigen, der fällt noch nachträglich hingeprügelt. Ist er/sie mit einer Firma vielleicht pleite gegangen, dann ist es ein Wunder wenn er/sie aus dem Schuldenberg überhaupt wieder rauskommt.
Wo in Europa der alte Geldadel noch das Sagen hat, sind es in Amerika längst Selfmade-Millionäre, die sich an eine Idee gewagt und damit durchgestartet haben.
Amerikaner haben ein gutes Recht darauf, stolz auf ihre Nation zu sein!

 

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