Film/Serie: Bomber Boys – The Fighting Lancaster

Titel: Bomber Boys – The Fighting Lancaster (Originaltitel: Bomber Boys – The Fighting Lancaster)
allgemein: Kan / 2005 / 188 min
Regie: –
Produzent: Frantic Bomber Productions
Musik: –
Drehbuch: –
Darsteller: Len Bawtree, Christopher Bigler, Mike Chalk
ab: –

Worum geht es?
In dieser 4 teiligen Dokumentarreihe geht es, wie der Name bereits sagt, um die „Bomber Boys“ des 2. WK. Ihre Ausbildung war hart, fordernd und gefährlich, aber zielführend.

Auf den ersten Blick erscheint es wie eine Serie ala „Band of Brothers“, bis nach den ersten Minuten klar wird, es steckt weit mehr dahinter. Wo „Band of Brothers“ die Geschichte der damaligen Soldaten nachstellten, geht diese Doku-Reihe einen Schritt weiter. Hier durchleben die Enkel der damaligen Einheit die gleiche Ausbildung wie ihre Großväter. Sie lernen Disziplin und die Werte der 40er Jahre. Zwischendurch erzählen die Veteranen vom Nachthimmel über dem besetzten Europa und die Schlachten, in denen sie flogen.
Als die Generationen anschließend aufeinandertreffen gibt es ein Verständnis zwischen ihnen, die ihresgleichen sucht.

Kommentar:
Manche Dokus und Sendungen sind einfach denkwürdig! Bisher, so erscheint es, sind britische Shows die eigenwilligsten und bisweilen härtesten im Programm. Darunter fällt die Serie „Special Forces Bootcamp“, in der britische Zivilisten über Wochen hinweg, unter Spezialeinheiten trainieren und ihre Grenzen erfahren durften.
Diese Dokumentation schafft den Spagat zwischen „Special Forces Bootcamp“ und „Band of Brothers“.

Vielfach stehen Generationen einander heute völlig fremd gegenüber, wissen nicht, wie es um die Sehnsüchte, Bedürfnisse und mehr bestellt war/ist.  In dieser Sendung durften die Enkel der Veteranen der echten „Bomber Boys“ die gleiche Ausbildung zum Lancasterpiloten erfahren wie es ihre Großväter erlebten. Sie lernten Disziplin und Verständnis für die 40er Jahre kennen, die sich von der heutigen, modernen bisweilen gravierend unterscheidet, manchmal jedoch völlig ident ist.

Diese einzigartige Mischung aus lebendigen Geschichtselementen, CGI, First-Person-Interviews und nie zuvor gesehenen WWII-Aufnahmen zeigt einen Teil der Geschichte, den man so schnell nicht mehr vergisst. Einerseits Training und Drill, andererseits ein Verständnis für die andere Generation, die sonst schwer zu erlangen ist.

In diesem Sinn ist die Dokumentation für JEDEN zu empfehlen, der tiefer in die Materie eindringen möchte und verstehen will, wie es den Soldaten damals (aber vielleicht auch heute) geht. Sehr empfehlenswert für Reenactor, die Teil einer Spezialeinheit darstellen möchten!

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