amerikanische Helden in Uniform – Hall of Fame

Davon hat sicher schon jeder gehört. Meist in Zusammenhang mit Musikern, Künstlern oder Präsidenten. Aber es gibt auch die „us military hall of fame“. Darin werden besonders herausragende Militärs geehrt.

Amerika darf und soll stolz auf seine Helden in Uniform sein! Kinder und Enkel sollen sich der Gefallenen erinnern, die ihr Leben ließen, aber auch jener, die zurückkehrten. Jener Menschen, die den USA dienten, jener Männer und Frauen, die aufstanden, als andere die Sicherheit und Lebensweise bedrohten für die Amerika steht – Freiheit!

Wer findet sich nun in dieser „Hall of Fame“?

  • George Washington – Präsident
    (22. Februar 1732 – 14. Dezember 1799)
    Ihm kam eine zentrale Rolle bei der Gründung der Vereinigten Staaten zu. Oft wird er der „Vater dieses Landes“ genannt. Seine Hingabe an den Republikanismus und die bürgerliche Tugend ließen ihn zu einer beispielhaften Person unter den frühen amerikanischen Politikern werden.
    Persönlich verpfändete er sogar sein eigenes Vermögen um Soldaten im Dienst halten zu können. (Welcher Politiker würde das heute machen?)
  • Oberleutnant General Harold Moore Jr.
    (13. Februar 1922 – 10. Februar 2017)
    Erhielt die Ehrung für seinen Mut und seine Führung in der Schlacht von Ia Drang Valley.
  • Douglas Albert Munro
    (11. Oktober 1919 – 27. September 1942)
    Posthum ausgezeichnet für seinen Einsatz in Guadalcanal im 2. WK.
  • Captain Joshua James
    (22.11.1826 – 19.3.190)
    In seiner Karriere als Captain bei der US Life Saving Service (US Coast Guard) rettete er mehr als 600 Leben. Bei seiner ersten Rettungsmission war er 15, mit 23 erhielt er seine erste Medaille.
  • LT George Welch
    (10. Mai 1918 – 12. Oktober 1954)
    Stationiert am Halawei Landing Feld fuhr er mit seinem Privatauto unter schwerem Beschuss 10 Meilen zu seinem Flugzeug. Trotz verklemmter Waffen und anderer Probleme gelang es ihm mit seiner Einstellung, seinem klugen Denken und Handeln Pearl Harbor einen großen Dienst zu erweisen, indem er vieleAngreifer abschoss und vertrieb.
  • LT Kenneth Taylor
    (23. Dezember 1919 – 25. November 2006)
    7. Dezember 1941: Trotz Verletzungen, des Verlustes seines Flugzeuges und gegen die Anweisungen seiner Vorgesetzten, kehrte er nach der ersten Angriffswelle bei Haleiwa, erneut in den Kampf zurück.
  • Major Eddie Rickenbacker
    (8. Oktober 1890 – 23. Juli 1973)
    Unter den Fliegern des 1. WK gilt er bis heute als As der Asse. 26 Siege und 4 Beobachtungsballons werden ihm bis heute zugeschrieben. Obwohl er offiziell bei Kriegsbeginn zu alt für den Fliegerdienst war, erhielt er die Erlaubnis, dem 94. Aero-Verfolgungsgeschwader im Jahre 1918 beizutreten.
  • SGT Alvin York
    (13. Dezember 1887 – 2. September 1964)
    Obwohl eigentlich Pazifist und seine ersten Einberufungsbefehle zurückschickend, wurde er zum Dienst verpflichtet. Im Argonne-Wald in Deutschland standen sie zu 17 gegen eine deutsche Festung und nahmen deutsche Gefangene. Allerdings kam es zum Gegenangriff, wo er 17 deutsche MG-Stellungen mit einer einzigen Pistole eliminierte. Mit 132 deutschen Gefangenen kehrte er zum Stützpunkt zurück.
  • Captain John Paul Jones
    (6. Juli 1747 – 18. Juli 1792)
    Als irischer Einwanderer trat er den neu gegründeten United States Navy bei. 1777 entwickelte er eine neue Strategie für den Seekrieg mit den Briten. Von ihm stammt der Spruch „I have not yet begun to fight.“ – “ Ich habe noch nicht angefangen zu kämpfen.“ Dieser Spruch prägt bis heute die United States Navy.
  • Fleet Admiral Chester Nimitz
    (24. Februar 1885 – 20. Februar 1966)
    1905 in die Militärakademie eingetreten, war er bald schon ein außergewöhnlicher Student. Zehn Tage nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurde Nimitz als Oberbefehlshaber für die United States Pacific Flotte ausgewählt. Als Admiral und Kommandant gelang es ihm die Angriffe Japans zu stoppen indem er die US-Marine in die Offensive zog.
  • Gunnery Sergeant Carlos Hathcock
    (20. Mai 1942 – 23. Februar 1999)
    Im September 1969 rettete er in der LZ Baldy 7 Marines das Leben. Mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades über 40% seines Körpers wurde er zum Burn Center im Brooke Army Medical Center in Texas. Er war einer der effizientesten, wenn nicht der beste, Scharfschützen in Vietnam mit 93 bestätigte Tötungen, darunter den kommandierenden General der nordvietnamesischen Armee. Die NVA hatte sogar eine Prämie mit mehr als $ 30.000 auf ihn ausgesetzt. Nach ihm benannt ist die Springfield „M25 White Feather“, da er immer eine weiße Feder in seinem Helm trug.

Nicht zu vergessen jene Helden späterer Kriege:
LT Michael Murphy, SFC Alwyn Cashe, SGT Dakota Meyer, LT Colleen Cain

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