Film: The Big Red One (Originaltitel: The Big Red One)

Titel: The Big Red One (Originaltitel: The Big Red One)
allgemein: USA / 1980 / 156 min
Regie: Samuel Fuller
Produzent: Gene Corman
Musik: Dana Kaproff
Drehbuch: Samuel Fuller
Darsteller: Lee Marvin, Mark Hamill, Robert Carradine, Bobby die Cicco
ab: 16

Worum geht es?
Ein altgedienter Sergeant und eine kleine Truppe von Scharfschützen kommen an verschiedenen Kriegsschauplätzen zum Einsatz. Darunter fallen die algerische Küste 1942, Sizilien im Juli 1943, der D-Day 1944 und schlussendlich die Befreiung eines tschechischen Konzentrationslagers im Mai 1945. Es geht um die fünf „Reiter der Apokalypse“, die Hauptdarsteller der „1st Infantry Division“, die jeden Einsatz ohne größere Verwundung überlebt hatten.

Kommentar:
Die „1st Infantry Division“ auch als „Big Red One“ bekannt, nahm an verschiedensten Einsätzen während des Zweiten Weltkrieges teil. Darunter fiel auch die Befreiung des Konzentrationslagers „Falkenau“. Samuel Fuller inszenierte das Drehbuch autobiografisch gefärbt. Fuller selbst war während dieser Zeit dieser Einheit zugeteilt und an verschiedenen Aktionen beteiligt gewesen. „The Big Red One“ ist keine Heldengeschichte, sondern zeigt den blanken Überlebenskampf.
hier geht es nicht direkt um die Befreiung Europas, sondern darum „aufeinander angewiesen zu sein“.

„Frischfleisch“ wurde in vielen Einheiten und vielen Kriegen als entbehrlich betrachtet. Besonders, wenn Einheiten schon lange Zeit miteinander kämpften und aufeinander eingeschworen waren. Doch das ist nicht nur im Krieg so. Wer ein wenig die Augen offen hat, wird das gleiche im Büro, in einer neuen Stadt, einem Verein und vielen anderen Plätzen wiederfinden. Die Neuen müssen sich überall erst einmal beweisen.

Die Darstellung der Schauspieler ist gelungen, besonders Marvin brilliert hier als rauhbeiniger altgedienter Sergeant, dem „seine“ Jungs wichtig sind. Jeder der fünf Darsteller ist auf seine eigene Art und Weise einzigartig und etwas Besonderes.

Gut gespielte Kriegsszenen, eine ausgezeichnete Story und gute Darsteller werten verschiedene „Fehler“ wie eine falsche Panzerauswahl auf. Absolute Detailgetreue darf hier nicht erwartet werden, doch das stört allenfalls wirkliche Kenner.

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