Film: R-Point – Die Geister der Verdammten (Originaltitel: R-Point)

Titel: R-Point – die Geister der Verdammten (Originaltitel: R-Point)
allgemein: Südkorea/ 2004/ 107 min
Regie: Su-chang Kong
Produzent: Kang-hyeok Choi, Yun-hyeon Jang
Musik:
Drehbuch: Su-chang Kong
Darsteller: Kam Woo-seong, Son Byeong-ho, Oh Tae-kyung, Park Won-sang
ab: 16

Worum geht es?
1972 kommt bei einer koreanischen Einheit der Hilferuf einer lang verschollenen Einsatztruppe herein. Seltsam daran ist nur, dass die Mitglieder dieser Einheit getötet wurden. Nur wenige von ihnen hatten sich retten können.

Ein Suchtrupp, unter dem Kommando von Lt. Choi, soll die Sache aufklären. Vor dem Aufbruch machen sie noch ein Erinnerungsfoto. Auf dem Hinweg kommt es zu Feindberührungen mit dem Vietcong.
Das Einsatzgebiet befindet sich in R-Point, einer einstmals stark umkämpften Region.
Dabei handelt es sich um einen nebligen Sumpf, der als Massengrab ermordeter Soldaten dient. Gut gemeinte Warnungen ignorieren sie geflissentlich. Sie schlagen ihr Lager in einem verlassenen Landhaus auf. Bald schon merken sie, der Sumpf will die Toten nicht bei sich behalten…

Kommentar:
Gerade westeuropäisch denkende Personen kennen sich mit asiatischen Mythologien nur wenig aus. Asiatischer Horror wird etwas anders dargestellt und gezeigt als Europa und Amerika dies tun.

Gerade Kriege mit ihren Schrecken bieten sich geradezu für Horrorstreifen an. Diese Filme können geniale Mischungen oder einfach nur Schrott sein.

R-Point ist ein guter Mix geworden, fernöstlicher Horror vom Feinsten. Unheimliche Kulissen, gruselige Atmosphäre und ständige Bedrohung sowie Mysteriöses im Kombipack mit einer ohnehin schon seltsam schaurig anmutenden Situation schaffen eine Szenerie des gediegenen Grusels. Die Musik unterstreicht die Stimmung.

Äußerst positiv ist die Darstellung von Atmosphäre und Stimmung, Splatterelemente hingegen fehlen weitgehend. Immer wieder kommen feine Andeutungen, so u.a., dass R-Point bereits den Franzosen zum Verhängnis wurde. Die Einheit hört französische Funksprüche, findet einen Soldatenfriedhof mit französischen Namen.

Auf den Punkt gebracht ist R-Point ein Film, der sowohl Freunden des stimmungsvollen Horrors, als auch Kriegsfilmen durchaus gefallen könnte.

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