Film: Das dreckige Dutzend (Originaltitel: The Dirty Dozen)

Titel: Das dreckige Dutzend (Originaltitel: The Dirty Dozen)
allgemein: 
USA/UK / 1967 / 143  min
Regie: Robert Aldrich
Produzent: Raymont Anzarut
Musik: Frank De Vol
Drehbuch: Nunnally Johnson
Darsteller: Lee Marvin, Ernest Borgnine, Charles Bronson, Telly Savalas, Donald Sutherland, Jim Brown, John Cassavetes
ab: 16

Worum geht es?
März 1944, England
Major Reisman erhält den Auftrag zur Ausbildung eines Spezialkommandos. Dank seiner unkonventionellen Methoden ist er dafür der perfekte Mann, wenngleich seine Vorgesetzten davon nur wenig halten.
Zielvorgabe der Ausbildung ist ein Einsatz hinter den feindlichen Linien.

Rekrutiert für diese Aufgabe werden 12 amerikanische Militärangehörige, die in England in einem amerikanischen Militärgefängnis einsitzen. Als Alternative zu Tod oder langjährigen Haftstrafen bietet sich ihnen damit eine großartige Chance sich zu rehabilitieren oder ihre Strafe abzumildern. Anfangs ist es für sie sehr schwer sich der militärischen Disziplin unterzuordnen. Major Reisman jedoch macht ihnen rasch die Sachlage sehr deutlich klar.

Aus egoistischen Individualisten formt sich jedoch bald schon eine Gruppe, die als „Belohnung“ vor dem Einsatz noch einen schönen Abend mit eingeschmuggelten Frauen verbringen dürfen.

In Frankreich springen sie ab, infiltrieren und zerstören erfolgreich das Ziel.

Kommentar:
1967 war „das dreckige Dutzend“ ein Kassenschlager im Kino. Es gab Fortsetzungen und Parodien zu diesem Streifen. Der Film beschönigt die Seite des Krieges nicht.

Der Film um ein Himmelfahrtskommando ist mit Recht erfolgreich bei Publikum und Kritikern angekommen und gehört in jede noch so kleine Kriegsfilmsammlung einfach dazu. Namhafte Schauspieler, eine ausgesprochen gute Story und glaubwürdig gespielte Charaktere bringen die Ursprungsgeschichte perfekt inszeniert auf die Leinwand. Allerdings ist jedem zu empfehlen den Roman von E. M. Nathanson (das dreckige Dutzend) zu lesen. Darin wird vieles erklärt, was im Film keinen Platz mehr hatte.

Besonders gut gelungen ist die Umsetzung wie die Charaktere zueinander finden und schlussendlich als Team agieren. Wer selber schon einmal versuchte unterschiedliche Charaktere unter einen Hut zu bringen wird schnell feststellen können, dass Major Reisman dabei gute Arbeit leistete.

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