Drill-Instructor – geformt durch die Besten

Hast du schon einmal den Film „Akte Jane“ gesehen oder dich allgemein mit dem Thema „Drill-Instructor“ und Militärtraining auseinandergesetzt?

Neidisch blickt man/frau da nach Amerika, wo wirklich taffe Männer und Frauen den Rekruten drillen und ihn oder sie hervorragend ausbilden. In Österreich bekommen Interessierte allenfalls einen x-beliebigen Personaltrainer, der vielleicht jede Menge unterschiedliche Trainingseinheiten mit einem macht, aber WO bitte bleibt das Flair?

Mein absolut prägendster Eindruck eines Drill-Instructors ist bislang Gunnery Sergeant Hartman aus Full Metal Jacket. Da Ronald Lee Ermey selber im Militär gedient hatte, spielt er die Rolle nicht nur hervorragend, sondern gibt auch einen sehr guten Eindruck, wie es sein kann.

Für mich ist ein Drill-Instructor eine Respektsperson, die es versteht, einem Dinge klar und einfach beizubringen. Er oder sie steht aber auch hinter dir, wenn du Probleme hast. Es ist die Aufgabe eines Drill-Instructor, dir die Dinge beizubringen, die du später wissen musst um deine Aufgabe im Militär auszuführen.

Fraglich ist nun, ob weibliche oder männliche Drill-Instructor taffer sind. Da ich selber keinen davon bisher kennengelernt habe, lässt sich da nur vermuten.

Gern werden Liegestütze als Strafe verteilt – aber warum nicht? Immerhin sind sie eine gute Übung für den Rücken.

Wo ein typischer Schüler sich von seinem Sportlehrer im Schulunterricht vielleicht schikaniert fühlt, hat ein Drill-Instructor eine klare Vorgabe, ein bestimmtes Ziel und eine Aufgabe vor Augen, die erfüllt gehört. Er oder sie spornen dich an, weiterzumachen, auch, wenn du glaubst, es nicht mehr zu schaffen.

Du wirst es hassen, was der Drill-Instructor mit dir macht, aber hinterher, wenn du die Prüfungen bestanden hast, hingehen und dich für den Job bedanken, den er oder sie mit dir gemacht hat.

Wer hilft dir sonst noch so perfekt wie ein Drill-Instructor?
Ein Sportlehrer will dich vielleicht in die Mannschaft bringen, ein Personal-Trainer zeigt dir Übungen, deine Trainingspartner helfen dir möglicherweise in die Gänge zu kommen, wenn du einmal nicht magst. ABER sie bringen dich nicht wirklich dazu, dich über deine eigenen Grenzen hinaus zu motivieren.

Ein Drill-Instructor hingegen kann das.

Darum hier einmal ein Danke an all jene, die diesen Job machen (dürfen). Ohne euch wäre es viel schwerer und komplizierter aus Couchpotatoes taffe und trainingsaffine Persönlichkeiten zu schmieden!

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Thank You To All Of America’s Veteran’s!

Thank you for this.
I wish you and your members only the best for your hard work.

We never should forget!

Yellow Ribbon America

Thank You Veterans_1244

History of Veteran’s Day 

1918

World War I, then normally referred to simply as The Great War (no one could imagine any war being greater!), ended with the implementation of an armistice [temporary cessation of hostilities-in this case until the final peace treaty, the infamous Treaty of Versailles, was signed in 1919] between the Allies and Germany at the eleventh hour of the eleventh day of November, 1918.

1919

November 11: President Wilson proclaims the first Armistice Day with the following words: „To us in America, the reflections of armistice Day will be filled with solemn pride in the heroism of those who died in the country’s service and with gratitude for the victory, both because of the thing from which it has freed us and because of the opportunity it has given America to show her sympathy with peace and justice in the councils of the nations.“ The…

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Happy 243rd Birthday USMC!

Happy Birthday!

Thank you for all your jobs you did well and wish you happiness to all jobs you will become to do!

The Tactical Hermit

Today I hope you will join me in Honoring ALL US Marines, Past and Present, as we Celebrate their 243rd Birthday!

Semper Fi!

„People Sleep Peacefully in Their Beds at Night Only Because Rough Men Stand Ready to Do Violence on Their Behalf.“

-George Orwell

Stay Alert, Stay Armed and Stay Dangerous!

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Buch: Victor Charlie: Viet Cong der unheimliche Feind

Titel: Victor Charlie: Viet Cong der unheimliche Feind
Autor: Kuno Knöbl
Seiten: 460 Seiten
Verlag: Fritz Molden; Auflage: 2
Sprache: Deutsch
Jahr: 1966
ISBN-10: –
ISBN-13:-

Worum geht es?
Der Vietcong (oder früher Vietminh) tat, was jeder Partisan tun würde, der sein Land befreien will – er kämpft!
Oft viele Jahre von der eigenen Familie entfernt, die eigenen Kinder nicht aufwachsen sehend, lebten Vietcong lange Zeit in unterirdischen Tunneln, verzweigt wie Ameisenhügel. In diesem Buch erzählt er von seinen eigenen Erlebnissen beim Vietcong, aus deren Sicht nur ganz wenige Autoren berichten.
Zusätzlich zum durchaus beeindruckenden Erlebnisbericht, schildert der Autor noch die Hintergründe des Krieges. Knöbl fand sich in den Partisanengebieten wieder, wurde gefangen genommen, nahm an bewaffneten Expeditionen amerikanischer Soldaten im Dschungel teil und vieles mehr.

Der Schreibstil mag zwar trocken wirken, aber das Buch bietet eine Fülle an Informationen über Taktiken und Hintergründe des Vietcong. Ob nun militärische Praktiken oder schlichte Skizzen, alles lässt sich darin finden. Knöbl schreibt eine relativ einfach zu verstehende Analyse der damaligen Geschehnisse in Vietnam (aber es ist zu bedenken, wann das Buch herausgegeben wurde).

Kommentar:
Dieses Buch macht vor allem Sinn um den Vietcong besser zu verstehen. Es erklärt teilweise warum so manche Taktik gegen den Vietcong einfach nicht funktionieren konnte. Es gibt nur ganz wenige Bücher, die sich mit dem Vietcong tatsächlich auseinandersetzen. Kurt Knöbl durfte den Vietcong persönlich besuchen und erzählt noch vor dem Höhepunkt des Vietnamkrieges. Detailliert analysiert er, was er erfährt. Dieses Buch ist wichtige Hintergrundliteratur für ein besseres Verständnis des Vietnamkrieges.

Film: Das dreckige Dutzend (Originaltitel: The Dirty Dozen)

Titel: Das dreckige Dutzend (Originaltitel: The Dirty Dozen)
allgemein: 
USA/UK / 1967 / 143  min
Regie: Robert Aldrich
Produzent: Raymont Anzarut
Musik: Frank De Vol
Drehbuch: Nunnally Johnson
Darsteller: Lee Marvin, Ernest Borgnine, Charles Bronson, Telly Savalas, Donald Sutherland, Jim Brown, John Cassavetes
ab: 16

Worum geht es?
März 1944, England
Major Reisman erhält den Auftrag zur Ausbildung eines Spezialkommandos. Dank seiner unkonventionellen Methoden ist er dafür der perfekte Mann, wenngleich seine Vorgesetzten davon nur wenig halten.
Zielvorgabe der Ausbildung ist ein Einsatz hinter den feindlichen Linien.

Rekrutiert für diese Aufgabe werden 12 amerikanische Militärangehörige, die in England in einem amerikanischen Militärgefängnis einsitzen. Als Alternative zu Tod oder langjährigen Haftstrafen bietet sich ihnen damit eine großartige Chance sich zu rehabilitieren oder ihre Strafe abzumildern. Anfangs ist es für sie sehr schwer sich der militärischen Disziplin unterzuordnen. Major Reisman jedoch macht ihnen rasch die Sachlage sehr deutlich klar.

Aus egoistischen Individualisten formt sich jedoch bald schon eine Gruppe, die als „Belohnung“ vor dem Einsatz noch einen schönen Abend mit eingeschmuggelten Frauen verbringen dürfen.

In Frankreich springen sie ab, infiltrieren und zerstören erfolgreich das Ziel.

Kommentar:
1967 war „das dreckige Dutzend“ ein Kassenschlager im Kino. Es gab Fortsetzungen und Parodien zu diesem Streifen. Der Film beschönigt die Seite des Krieges nicht.

Der Film um ein Himmelfahrtskommando ist mit Recht erfolgreich bei Publikum und Kritikern angekommen und gehört in jede noch so kleine Kriegsfilmsammlung einfach dazu. Namhafte Schauspieler, eine ausgesprochen gute Story und glaubwürdig gespielte Charaktere bringen die Ursprungsgeschichte perfekt inszeniert auf die Leinwand. Allerdings ist jedem zu empfehlen den Roman von E. M. Nathanson (das dreckige Dutzend) zu lesen. Darin wird vieles erklärt, was im Film keinen Platz mehr hatte.

Besonders gut gelungen ist die Umsetzung wie die Charaktere zueinander finden und schlussendlich als Team agieren. Wer selber schon einmal versuchte unterschiedliche Charaktere unter einen Hut zu bringen wird schnell feststellen können, dass Major Reisman dabei gute Arbeit leistete.

Training für den Einsatz im 2. Weltkrieg – Camp Hale

Die amerikanische Armee verstand die Notwendigkeit guten Aufbaus- und Trainings, um ihre Streitkräfte zielstrebig und gut einsetzen zu können.

Während des Zweiten Weltkriegs wählte die amerikanische Armee die hoch aufragenden Rockies in Colorado, um Bergsoldaten für den Kampf auszubilden.

1939 entstand mit Charles Minot „Minnie“ Dole, dem Präsidenten der National Ski Patrol die Idee, die Soldaten für den Gebirgskrieg auszubilden.
Die Erfolge der finnischen Armee schienen hier Recht zu geben – man denke dabei nur an Simo Häyhä (der weiße Tod).
Er startete eine erfolgreiche Kampagne, der damalige Generalstabschef der Armee, George S. Marshall, trug schließlich zur Bildung des 87. Mountain Regiment bei und  bestand vorwiegend aus Skisoldaten der Armee, Männern, die während des Kiska-Feldzuges auf den Aleuten zu Veteranen geworden waren.

Im April 1941 wählte die Armee einen Standort in der Nähe von Leadville, Colorado.
1942 wurde mit dem Bau begonnen.
Die Armee benannte die Stätte nach Irving G. Hale, einem Veteran des Spanisch-Amerikanischen Krieges und Gründer der „Veterans of Foreign Wars“.

Davon abgesehen diente dieses Camp als Hundetrainingzentrum wie als P.O.W. Lager für deutsche Soldaten. Hauptzweck jedoch blieb die Ausbildung.

1942 wurde sie die Einheit zur 10. Infanteriedivision (Alpine), die später als 10. Gebirgsinfanterie bezeichnet wurde. Zusammen mit dem 85. und 86. Regimenter erstand somit bald schon eine Division.

Die 10. Kavallerie aus South Dakota und die 31. Infanteriedivision, bestehend aus Nationalgardisten aus den südlichen Vereinigten Staaten dienten als Quelle für Rekruten.

1944 nahm sie an Kampfhandlungen in Europa teil. Nach Kriegsende ordnete die Armee die Division Fort Benning, Georgia, zu. 1958 stellte die Regierung die Division nach ihrem Einsatz im Koreakrieg außer Betrieb.
Die Einheit selber diente zwar „nur“ für ein knappes Jahr in Italien, aber die Ausbildung wirkte sich nachhaltig auf den Bundesstaat Colorado aus.
Viele der in Camp Hale ausgebildeten Veteranen kehrten in den Staat zurück, wo sie zum Kern der expandierenden Skiindustrie wurden.
Obwohl Camp Hale nicht mehr das Basislager der 10. Gebirgsdivision war, wurde es nach dem Krieg weiterhin als aktiver Truppenübungsplatz für Militärs angesehen, als es 1959 tibetische Truppen ausbildete. In den 1960er Jahren schloss die Armee die Basis und stellte das Land dem US Forest Service zur Verfügung.

Film: Die Akte Jane (Originaltitel: G.I. Jane)

Titel: Die Akte Jane (Originaltitel: G.I. Jane)
allgemein: USA/ 1997 / 124 min
Regie: Ridley Scott
Produzent: Roger Birnbaum, Demi Moore, Ridley Scott
Musik: Trevor Jones
Drehbuch: Danielle Alexandra, David Twohy
Darsteller: Demi Moore, Viggo Mortensen, Anne Bancroft
ab: 16

Worum geht es?
Senatorin Lillian DeHaven steht mitten im Wahlkampf, wo sie die Frauenrechte zum Thema macht.
Ihr verdankt Marineoffizier Jordan O’Neil die Chance, am Rekrutentraining der Eliteeinheit der Navy Seals teilzunehmen. Von ihrem Erfolg würde es abhängen, dass Frauen in Hinkunft ebenso das Training absolvieren dürften, wie Männer.

Somit steht sie vor einer schweren Bürde, die sie jedoch voller Enthusiasmus angeht.

Anfänglich stößt sie bei den Männern auf Ablehnung. Dies macht sie jedoch nur stärker, fordert ihren Kampfgeist heraus. Viele brechen die Ausbildung ab, sie jedoch nicht, sonder zieht ihr Training durch – ganz entgegen er Erwartungen.

Sie übersteht die Ausbildung und darf anschließend zu jenem Einsatz, den sie für ihre Karriere einst haben wollte.

Worum geht es?

Im Europa ließen die Kritiken praktisch kein gutes Haar an diesem Streifen. In den USA hingegen traf er auf überwiegend positive Kritiken.

Dies lässt sich eigentlich nur anhand der „Einstellung gegenüber dem Militär“ erklären.

Hätte Demi Moore wirklich, wie viele meinen, bei ihren femininen Rollen bleiben sollen?
NEIN! Definitiv nein!
Marineoffizier Jordan O’Neil ist, meiner Meinung nach, ein absolutes Highlight in ihrer Karriere, wenn nicht die beste Rolle ihres Lebens überhaupt. Viele Frauen können Strippen lernen oder die typischen „Klischeerollen“ spielen. Doch ein knallhartes Training im Militär absolvieren, auch, wenn es „nur“ für eine Filmrolle ist, dazu gehört Mut und Kraft und der Wunsch!
Deshalb ziehe ich meinen Hut vor Demi Moore!

Echtes Militärtraining ist schwer, hart, fordernd und lässt viele bis weit über ihre Grenzen hinaus gehen. Im amerikanischen Heer gibt es nicht die „Quotenweiber“, für die Leistungsgrenzen gesetzt werden. Egal ob Mann oder Frau, nur wer die hohen Kriterien erfüllt, darf die darauf folgenden Aufgaben angehen. 2016 erst, erhielten Frauen die Möglichkeit, an der Ausbildung teilzunehmen und damit zum Seal zu werden.

Es spielt hier keine sonderliche Rolle, wie realistisch der Film das echte Training darstellt. Meiner Meinung nach ist es einfach ein Touch Militär, für alle jene, die sich gern diese Filme ansehen.

Mädchen brauchen starke, weibliche Vorbilder. Warum nicht Marineoffizier Jordan O’Neil? Es wird so oft kritisiert, es gäbe so wenige weibliche Vorbilder in Filmen – hier ist eine, taff und willensstark. Wollen wir das unserer jungen Generation vorenthalten?